Jena: Hamburg:

Ein Ausbildungsplatz bei der igniti

Was lange währt, wird endlich gut. Nachdem Gordian bei igniti bereits ein halbes Jahr fleißig als Praktikant gearbeitet hat, ist er seit dem 1. September nun offiziell Auszubildender bei uns. Gordian absolviert hier seine Lehre als Fachinformatiker und ist unser erster Azubi.

Damit die Leser dieses Blogs einen kleinen Einblick in die Ausbildung erhalten, wird Gordian Sie in unregelmäßigen Abständen über den Fortschritt und seine Erfahrungen informieren.

Aber nicht nur Gordian hat bei uns die Chance auf eine Lehrstelle. Denn: der beste Nachwuchs kommt aus den eigenen Reihen. Deshalb wollen wir die Zahl unserer Auszubildenden erweitern. Interessierte Schulabsolventen können sich gerne bei uns bewerben. Momentan bieten wir die Ausbildung zum Fachinformatiker Richtung Anwendungsentwicklung an. Weitere Bereiche sind aber nicht ausgeschlossen.

Ausbildung bei der IT-Agentur igniti GmbH

Warum eigentlich eine duale Ausbildung?

Diese Frage lässt sich von zwei Seiten betrachten: Einerseits aus Sicht der Auszubildenden, andererseits aus der Sicht der ausbildenden Betriebe.

Für Schulabgänger stellt sich meist die Wahl: Studium oder Ausbildung?

Der Vorteil einer IT-Ausbildung gegenüber einem Informatikstudium liegt klar auf der Hand: Die Kombination aus vermittelter Theorie in der Schule und angewandter Praxis im Ausbildungsbetrieb bereitet die Azubis optimal auf die Anforderungen der Wirtschaft vor. Selbst längerfristige Praktika im Studium können nicht die umfangreiche praktische Erfahrung einer Lehre vermitteln. Ausbildungen sind somit die optimale Grundlage für einen erfolgreichen Berufseinstieg. Die duale Ausbildung nach deutschem Modell erfreut sich deshalb auch weltweit immer größerer Beliebtheit.

Für die Betriebe ist eine Ausbildungsstelle eine Investition in die Zukunft. Die Lehrlinge erlernen während der Ausbildung nicht nur die generell gültigen fachlichen Qualifikationen, sondern sie lernen auch sehr schnell den Betrieb, die jeweils übliche Arbeitsweise und die Unternehmensphilosophie kennen.

Warum eine Ausbildung im IT-Bereich?

Die Frage stellt sich eigentlich nicht. Der IT-Sektor ist eine seit Jahren kontinuierlich wachsende Branche. Wenn die Medien von Fachkräftemangel sprechen, dann betrifft es meist IT-Fachkräfte und Ingenieure. Daher ist es nur konsequent, Lehrstellen in diesem Sektor anzubieten und so für kompetenten Nachwuchs zu sorgen.

Die Ausbildung als Fachinformatiker ermöglicht eine solide berufliche Grundlage mit vielen Perspektiven. Im Gegensatz zu anderen Branchen sind die Jobchancen sehr gut und die Gefahr der Arbeitslosigkeit damit eher gering. Die momentane Entwicklung zeigt, dass dies auch langfristig so bleiben wird. Technische Geräte und Software begleiten unser Leben immer stärker. Die Nachfrage nach Fachkräften wird in Zukunft also noch steigen. Eine Ausbildung in der IT ist somit sowohl eine Investition in die eigene als auch in die gesellschaftliche Zukunft, um technische Weiterentwicklungen aktiv mit zu unterstützen.

Welche Voraussetzungen sind für eine Ausbildung zum Fachinformatiker notwendig?

Für die schulischen Zugangsvoraussetzungen gibt es keine rechtlichen Vorschriften, viele Betriebe erwarten von ihren Azubis dennoch die mittlere Reife oder die allgemeine Hochschulreife. So auch wir. Darüber hinaus sollten interessierte Schulabgänger über folgende Soft Skills verfügen: Eine analytische, strukturierte Denkweise, abstrakt-logisches Denken und technisches Verständnis. Gute Englischkenntnisse sind ebenfalls von Vorteil.

Doch wir sind nicht nur auf der Suche nach Lehrlingen, sondern auch schon qualifiziertes Fachpersonal ist bei uns gern gesehen. Über unsere aktuellen offenen Positionen informiert unsere Jobs-Seite.

Hinweise zur PageSpeed-Optimierung

Immer öfter liest man im Internet davon, dass die Performance und Ladezeit einer Webseite mittlerweile für die Suchmaschinen als Rankingkriterium herangezogen wird. Das heißt, performante Seiten ranken unter Umständen besser als unperformante Seiten. Das ist auch nicht weiter verwunderlich. Das Internet ist nicht zuletzt durch die Suchmaschinen unglaublich transparent. Die nächstbessere Seite mit ähnlichem Inhalt ist meist nur einen Klick entfernt. Das ist vor allem für Online-Shops verheerend. Wenn der Aufbau einer Seite zu lange dauert oder die Seite gar nicht erst lädt, verlassen die potentiellen Kunden sehr schnell die Seite und wechseln zur Konkurrenz. Insofern ist es nicht verwunderlich, wenn für Google die Performance einer Seite wichtig ist.

Google selbst bietet aber auch ein Tool an, mit dem einerseits die Performance einer Seite gemessen werden kann und welches andererseits sogar Handlungsanweisungen zur Optimierung gibt. Ganz nach Wunsch arbeitet dieses Tool über Browserextensions (Chrome und Firefox) oder online. Doch die Umsetzung der Handlungsanweisungen ist oft nicht ganz so trivial. Deswegen wollen wir Licht ins Dunkel der häufigsten Fragen bringen bzw. die am häufigsten als kritisch angemerkten Maßnahmen genauer erklären. Doch zunächst einmal stellt sich die Frage, ob das Tool überhaupt reliabel arbeitet. Hierzu hat CodexM im SEOChat-Blog vor längerer Zeit schon einmal eine Korrelationsanalyse durchgeführt: PageSpeed und Ranking. Besser kann man es nicht prüfen, deswegen verweisen wir hier explizit auf den Blogbeitrag.

Improve Server response time

Das schlechteste Beispiel gleich an erster Stelle. Denn: hier lässt sich leider für normale Seitenbetreiber recht wenig tun. Hier geht es vorrangig um die Serverinfrastruktur. Wie schnell der Server auf eine Anfrage reagiert lässt sich innerhalb des Webprojektes nicht beeinflussen. Wenn Page Speed diese Handlungsanweisung gibt, hilft nur ein Wechsel des Hosters, bzw. das Upgrade auf einen eigenen Server (vom Webhosting-Account bzw. vServer aus). Mit etwas Pech teilt man sich beim Webhosting die Performance des Servers mit vielen weiteren trafficstarken Projekten. Für erfolgreiche Projekte ist eine Webhosting-Lösung aber auf lange Sicht sowieso nicht optimal (Stichwort IP-Popularität). Da im Bereich des Shared Hosting unterschiedliche Last auf dem Server liegt, kann der PageSpeed-Wert auch ganz schön schwanken.

Shared Server - mehrere ProjekteDedicated Server - ein Projekt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Browser-Caching nutzen

Mit Browser-Caching (oder Leverage Browser Caching) ist die Erlaubnis des Client-Browsers gemeint, Elemente einer Webseite im lokalen Cache zu halten. Das hat für Webseitenbetreiber immer einen faden Beigeschmack, funktionierte das Caching doch zu den Anfangszeiten der Internetverbreitung noch sehr unzureichend. Häufig bekam man uralte Versionen einer Webseite angezeigt und deaktivierte den lokalen Cache gänzlich (und das, obwohl gängige Verbindungsgeschwindigkeiten 56kBit Modem oder 64kBit/128kBit ISDN waren). In Zeiten von DSL macht man sich eher weniger Gedanken über die zu übertragenden Daten. Nicht selten werden Bilder in Artikel eingefügt, die jenseits der 1MB-Grenze liegen. Und eben hierum geht es beim Caching. Hier muss unterschieden werden zwischen den zu cachenden Elementen. In einem Shop oder Blogbeitrag eingebettete (Produkt-)Bilder ändern sich nicht häufig, deswegen können die ruhig im Browsercache verbleiben und von dort geladen werden.

Apache Konfiguration mod_headers mod_expires

Das Browser-Caching kann auf zwei verschiedene Arten gesteuert werden. Auf jeden Fall muss aber eines der beiden Apache-Module geladen sein: entweder mod_headers oder mod_expires. Abgefragt werden kann das über eine phpinfo. Sollte das nicht der Fall sein, muss eines dieser Module installiert und aktiviert werden (Server-Admin fragen).

Am einfachsten steuert man die eigentliche Konfiguration dann über eine .htaccess-Datei. Die unten angegebenen Code Snippets müssen dann nur der .htaccess hinzugefügt werden, abhängig vom geladenen Modul. Wer aber vollen Zugriff auf seinen Server hat, kann die Änderungen selbstverständlich auch gleich in der httpd.conf vornehmen. PageSpeed selbst gibt Hinweise, wie lange die Cache-Lebensdauer für die einzelnen Elemente sein sollte. Wir haben gute Erfahrungen mit den folgenden Werten gemacht:

mod_expires


<IfModule mod_expires.c>
ExpiresActive On
ExpiresDefault "access plus 1 month 1 "
ExpiresByType text/html "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType image/gif "access plus 1 month 1 "
ExpiresByType image/jpeg "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType image/png "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/css "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/javascript "access plus 1 month 1 week"
ExpiresByType application/x-javascript "access plus 1 month 1 days"
ExpiresByType text/xml "access plus 1 seconds"
</IfModule>

mod_headers


<IfModule mod_headers.c>
Header set Vary Accept-Encoding
<FilesMatch "\.(gif|jpe?g|png|ico|swf)$">
Header set Cache-Control "max-age=5184000, public"
</FilesMatch>
<FilesMatch "\.(css)$">
Header set Cache-Control "max-age=5184000, public"
</FilesMatch>
<FilesMatch "\.(js)$">
Header set Cache-Control "max-age=216000, public"
</FilesMatch>
<FilesMatch "\.(x?html?|php|xml)$">
Header set Cache-Control "max-age=604800, private, must-revalidate"
</FilesMatch>
</IfModule>

Die Werte innerhalb der beiden Module weichen hier voneinander ab. Das ist keine Absicht, sondern Copy&Paste geschuldet. Beide Anpassungen gleichzeitig zu laden ergibt wenig Sinn, da beide genau das gleiche tun. Generell lässt sich aber sagen, dass HTML- und XML-Dokumente immer auf aktuellste Versionen geprüft werden sollen, was mit beiden Code Snippets auch geschieht.
Hiermit ist der am häufigsten und meist rot auftretende PageSpeed-Hinweis dann auch schon erledigt.

Komprimierung aktivieren

Schon länger ist Komprimierung eine wirksame Methode, um Dateien zu verkleinern. Damals noch, um Dateien möglichst auf eine Diskette zu bekommen (oder zu splitten), heute vorrangig, um die Dateigröße beim Mailversand möglichst gering zu halten. Doch auch Browser können mit komprimierten Dateien umgehen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, die vom Server ausgelieferten Dateien möglichst schon komprimiert auf die Reise zu schicken, damit sie schneller ankommen. Der Nutzer bekommt davon nichts mit, da die Dekomprimierung vollautomatisch durch den Browser geschieht. Hierfür ist auf dem Server meist gzip verfügbar. Wie auch schon beim Browser Caching gibt es hier zwei Möglichkeiten für die Komprimierung, sprich zwei Module: mod_gzip oder mod_deflate. Abgefragt werden kann das Ganze wieder über eine phpinfo. Theoretisch ließe sich die Komprimierung auch per PHP aktivieren, da dies aber in jeder PHP-Datei vorggenommen werden müsste, wird hier nicht näher darauf eingegangen.
Die Aktivierung erfolgt wieder über die .htaccess-Datei (oder alternativ die httpd.conf), abhängig davon, welches Modul verfügbar ist:

mod_deflate


<IfModule mod_deflate.c>
<FilesMatch "\\.(html|css|js|xml|php|txt)$">
SetOutputFilter DEFLATE
</FilesMatch>
</IfModule>

mod_gzip


<IfModule mod_gzip.c>
mod_gzip_on Yes
mod_gzip_dechunk Yes
mod_gzip_item_include file \.( html|css|js|xml|php|txt)$
mod_gzip_item_include handler ^cgi-script$
mod_gzip_item_include mime ^text/.*
mod_gzip_item_include mime ^application/x-javascript.*
mod_gzip_item_exclude mime ^image/.*
mod_gzip_item_exclude rspheader ^Content-Encoding:.*gzip.*
</IfModule>

Ob das Ganze funktioniert, lässt sich leicht am Server Response ablesen, den man sich bspw. sehr schnell mit Firebug oder den Chrome Dev Tools ausgeben lassen kann (Tab: Netzwerk > Server Response). Hier muss Content-Encoding:gzip vorhanden sein.

Keep Alive aktivieren

Keep-Alive beschreibt die Kommunikation eines Browsers (Client) mit dem Server. Ein Browser stellt ununterbrochen Anfragen an einen Server, während der Nutzer im Internet surft. Hierfür wird typischerweise jedes Mal eine neue Verbindung aufgemacht.

Server Request Response Keep Alive
Der Client fragt an, ob er eine Datei haben darf, der Server gibt sie ihm. Das war lange Zeit kein Problem. ein HTML-Dokument besteht in der Regel jedoch nicht nur aus sich selbst, sondern referenziert innerhalb noch einmal zu diversen Skripten, CSS oder Grafiken. Das heißt, für das Stylesheet wird eine neue Verbindung aufgemacht, abgeholt, die Verbindung wird geschlossen. Für die Skripte wird eine neue Verbindung aufgemacht, etc. Dass das nicht performant ist, versteht sich von selbst. Und aus diesem Grund straft Google das auch ab.
Keep-Alive macht nun nichts weiter, als dem Server zu sagen, dass die Clients die Verbindung offen halten dürfen und nicht für jeden Request eine neue Verbindung aufgebaut werden soll. Dies lässt sich wieder über ein Apache-Modul regeln. Wie auch schon beim Browser-Caching ist hierfür mod_headers zuständig, welches die Verbindungen “öffnen” kann. Hierfür muss es selbstverständlich erst einmal installiert und aktiviert sein. Gesteuert wird das typischerweise wieder über die .htaccess, wo folgender Code integriert wird:


<IfModule mod_headers.c>
Header set Connection keep-alive
</ifModule>

Nun stellt sich die Frage, wieso viele Server Keep-Alive nicht aktiviert haben, wo es doch performanter ist. Das ist für den Einzelfall auch korrekt. Die meisten Internetprojekte liegen jedoch auf Shared Servern, wie schon unter dem ersten Punkt “Improve Server Response” beschrieben. Ein Projekt teilt sich einen Server mit vielen anderen Projekten. Wenn nun natürlich für jedes dieser Projekte automatisch für alle Clients die Verbindungen offen gehalten werden, geht die Performance des Servers rasch in die Knie. Hier leiden dann alle Projekte. Das heißt, theoretisch bekäme der Client einen Performanceschub, aber die Kapazitäten des Servers reichen einfach nicht aus, um ihm den auch zu gewährleisten. Kritisch wird es zu Stoßzeiten, wenn alle Projekte auf dem Server gut besucht sind. Aus diesem Grund erlauben einige Webhoster Keep-Alive auch gar nicht für ihre Shared-Umgebungen. Das ist auch verständlich, da für jeden Kunden die gleichen Kapazitäten freigehalten werden sollen. Dann muss man sich nach einem anderen Hoster oder eben einem eigenen dedizierten Server umschauen.

Mit der Umsetzung aller hier geschilderten Maßnahmen sollten die im Page Speed als am dringlichsten gekennzeichneten Punkte abgearbeitet sein. In einem weiteren Blogbeitrag werden demnächst noch Hinweise zu den weniger dringlichen Punkten gegeben.

Deployment Pakete mit TortoiseSVN erstellen

Der optimale Deployment-Prozess läuft automatisiert, naht- und fehlerlos. Doch nicht immer herrschen optimale Voraussetzungen. Für kleinere Projekte lohnt es sich meist nicht, Deployment-Server aufzusetzen. Dann gibt es wiederum große Projekte, für die sich eine Automatisierung anbieten würde, wo aber die Gefahr einfach zu groß ist, dass auf dem Produktivsystem plötzlich nicht mehr funktioniert, was auf den Testsystem noch reibungslos lief. Gerade im Bereich des E-Commerce gehen hier potentielle Umsätze verloren, wenn der Online-Shop plötzlich nicht mehr läuft. Der vollständig manuelle Deployment-Prozess kann eine sehr zeitaufwendige Angelegenheit sein. Doch hier unterstützt das Subversion System (SVN) den Entwickler. Zumindest nimmt es einem die lästige Aufgabe ab, alle nötigen Dateien händisch anhand von Commits zusammenzusuchen. Ein weiterer Anwendungsfall wäre, wenn unterschiedliche Entwickler an einem Projekt arbeiten und nicht auf ein SVN zugreifen können.
Wie das geht, soll exemplarisch am Versionsverwaltungs-System TortoiseSVN (Windows) erklärt werden.

  • Bestenfalls navigiert man sich gleich zu seinem Repository und klickt rechts auf den Ordner. Hier öffnet man man dann den “Repo Browser”. Alternativ kann man sich auch über den Repo Browser bis zu seinem Repository durchnavigieren. Unter Umständen spart man sich den Repo Browser komplett, wenn man sich gleich innerhalb von Windows zu seinem Repository navigiert und sich die Logs anzeigen lässt (siehe übernächster Punkt).
  • Kontextmenü Tortoise SVN Repository

  • Innerhalb des Repo Browsers navigiert man sich zur gewünschten Ordnertiefe. Nach einem Rechtsklick auf den gewünschten Ordner wählt man “Show Log”, um sich die Änderungshistorie des Projekts anzeigen zu lassen. Im Screenshot werden die Änderungen des src-Ordners aus dem trunk nachverfolgt.
  • Repo Browser Tortoise SVN

  • Nun werden alle Versionen angezeigt, inklusive aller vorgenommenen Änderungen jeder Version. Nun müssen alle gewünschten Versionen seit dem letzten Deploy markiert werden. Die geänderten Dateien und Kommentare werden hier gleich aktualisiert. Mit einem Rechtsklick auf allen markierten Versionen öffnet sich das Kontextmenü, wo man die Versionen miteinander vergleichen kann (Compare revisions).
  • TortoiseSVN Show Log

  • Es öffnet sich ein neues Fenster, in dem alle Änderungen angezeigt werden, die seit der zuerst gewählten Version bis zur letzten vorgenommen wurden. Normalerweise reicht es hier, alle zu markieren. Auf Wunsch können aber auch Dateien ausgelassen werden. Mit einem Rechtsklick auf die entsprechenden Files lassen sich diese in der aktuellsten Version inklusive Ordnerstruktur in einen zu wählenden Ordner exportieren.

    TortoiseSVN Compare Revisions

Aus diesem Ordner heraus können sie noch gepackt und deployed oder verschickt werden.

Auf diese Weise müssen nicht alle Dateien seit dem letzten Deploy händisch und nach Augenmaß deployed werden, sondern es werden nur die relevanten Dateien exportiert, um das System auf den aktuellen Stand zu heben. Die Möglichkeiten der Filterung sind auf diesem Weg vielfältig, so dass auch noch fehlerhafte Files einer Version auch aus dem Deployment ausgeschlossen werden können.

Online-Händler aufgepasst – Das ändert sich 2014

© La-Liana / PIXELIO (www.pixelio.de)

© La-Liana / PIXELIO (www.pixelio.de)

Im Jahr 2014 wird es wieder einige Änderungen im Handel geben, die besonders Online-Händler betreffen und einige Anpassungen in Ihrem Online-Shop bedürfen. Sie sollten sich daher frühzeitig informieren, um Ihren Shop und Ihre Software rechtzeitig auf den aktuellen Stand zu bringen.

Wir haben für Sie die wichtigsten Änderungen und ihre technischen Herausforderungen zusammengefasst.

Die EU-Verbraucherrechte-Richtlinie

Am 12. Juni 2014 ist es soweit, dann tritt die neue EU-Verbraucherrechte-Richtlinie (VRRL) in Kraft. Ziel der neuen Richtlinie ist es, innerhalb der EU einheitliche Regelungen zum Widerrufsrecht zu schaffen. Dies kommt vor allem Online-Händlern mit einem EU weiten Absatzmarkt zugute, führt aber auch zu neuen Herausforderungen bei der technischen Umsetzung.

1. 14 Tage Widerrufsfrist
Die in Deutschland bereits etablierte 14tägige Widerrufsfrist wird zukünftig europaweit Gültigkeit besitzen. Der Kaufpreis muss innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Ware oder nach dem der Kunden den Versand der Ware nachgewiesen hat zurückgezahlt werden.

2. Erlöschen der Widerrufsfrist
Nach der bisherigen Regelung erlischt das Widerrufsrecht bei falscher Belehrung nicht. Dies ändert sich nun, zukünftig erlischt die Widerrufsfrist spätestens ein Jahr nach Ablauf der 14 Tage Widerrufsfrist.
Versiegelte Waren, die sich aus gesundheitlichen oder hygienischen Gründen nicht zur Rückgabe eignen sind nach Entfernung des Siegels vom Widerruf ausgeschlossen.

3. Widerrufserklärung
Nach der EU-Verbraucherrechte-Richtlinie können Käufer ihren Rückruf nicht mehr allein durch Zurücksenden der Ware erklären sondern müssen hierfür eine schriftliche Erklärung abgeben. Online-Händler können auf ihrer Homepage entsprechende Formulare zur Verfügung stellen. In diesem Fall müssen sie dem Kunden aber nach Erhalt des Widerrufs eine Bestätigungs-E-Mail zusenden.

4. Kosten der Rücksendung

Händler sind nicht mehr verpflichtet die Kosten für die Rücksendung der Ware bei Widerruf zu übernehmen, diese können dann dem Kunden auferlegt werden.
Die Sache hat aber einen entscheidenden Haken: Bei Speditionswaren, die nicht postversandfähig sind, muss der Händler den Kunden in der Widerrufsbelehrung über die Höhe der Rücksendekosten informieren. Die Kosten können jedoch je nach Art der Ware und abhängig vom Lieferort stark variieren. Dies würde eine für jeden Kunden individuell erstellte Widerrufsbelehrung erfordern. Eine Standard-Software, welche die Kosten automatisch ermittelt und in den Widerruf einfügt gibt es bisher allerdings nicht.

Weitere Informationen zur EU-Verbraucherrechte-Richtlinie finden Sie beim Bundesministerium der Justiz.

SEPA

Eine weitere wichtige Änderung tritt ab dem 1. Februar 2014 in Kraft. Die Single Euro Payment Area (SEPA) soll den bargeldlosen Zahlungsverkehr innerhalb des Euro-Raums vereinheitlichen. Für Online-Händler bedeutet dies einfachere Zahlungstransaktionen über die Ländergrenzen hinweg. Dennoch ist der Schritt mit umfangreichen technischen Änderungen verbunden.

1. Erfassung der Daten
Anstelle der Kontonummer und der Bankleitzahl tritt nun die 22-stellige IBAN und der BIC. Für den Verwendungszweck stehen zukünftig nur noch 140 Zeichen zur Verfügung und nicht mehr wie bisher 378. Außerdem benötigen Sie für Lastschriftverfahren die Gläubiger-ID des Kunden, welche dieser bei der deutschen Bundesbank beantragen kann. Online-Händler müssen ihre Formulare inhaltlich entsprechend anpassen.

2. Technische Format-Änderungen
Im Zuge der Vereinheitlichung gibt SEPA neue technische Formate vor. Hierzu gehört zum Beispiel die Verwendung des XML-Nachrichtenformats nach ISO 20022.

3. Konvertierung der Bestandskunden-Daten
Bereits vorhandenen Kontodaten der Bestandkunden müssen konvertiert werden, um sie weiterhin nutzen zu können. Einige Banken bieten hierfür entsprechende Softwareprogramme an.

4. SEPA-Mandat bei Lastschriften
Probleme dürfte Online-Händler vor allem das nach SEPA geforderte Mandat für Lastschriftverfahren bereiten. Die jetzige Regelung sieht eine physische Bestätigung durch den Kontoinhaber vor. Es ist unklar, wie sich die Mandatserteilung im Online-Handel sinnvoll umsetzen lässt. Eine Alternative zur händischen Unterschrift wäre das e-Mandat. Dieses ermöglicht ein über Online-Banking authentifiziertes elektronisches Lastschriftmandat. Der Haken: bisher bieten nur wenige Banken diese Möglichkeit an.
Wie sich die Erteilung eines Mandats im E-Commerce umsetzen lässt ist unter Experten umstritten, eine eindeutige Lösung mit der Online-Händler rechtlich auf der sicheren Seite sind ist bisher nicht in Sicht.

5. Informationspflicht bei Lastschriften
Nach SEPA müssen Lastschriftverfahren dem Kontoinhaber mindestens 14 Tage im Voraus mit Angabe zum Abbuchungstermin angekündigt werden. Weicht der Kontoinhaber vom Vertragspartner ab, müssen Sie also zusätzlich die Kontaktdaten des Kontoinhabers erheben, um diesen entsprechend informieren zu können.

6. Abbuchung von Lastschriften
Lastschriften müssen fünf Tage vor dem Abbuchungstermin bei der Bank eingereicht werden.

Weitere Informationen zu SEPA finden Sie unter: https://www.sepadeutschland.de/

And the winner is …

Heise – der Online-Shop des Zeitschriftenverlags errang gleich vier Awards.
Gemeinsam mit move:elevator hat igniti für Heise eine neue Onlineshoplösung entwickelt – die Jury hat das Konzept überzeugt. Der Shop gewinnt den Digital Media Award und erhält beim Communicator Award gleich in drei Kategorien Silber.

Das Projekt

Im Zuge eines Relaunchs haben wir gemeinsam mit unseren Partnern den Onlineshop des Heise Verlages auf den neusten Stand gebracht. Igniti hat dabei die technische Umsetzung, die Integration des Designs und die Realisierung der entsprechenden Schnittstellen übernommen. Das Design für den Shop hat die Agentur move:elevator entwickelt. Ziel war es, das Einkaufserlebnis zu erhöhen, die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern und einen reibungslosen Ablauf der Prozesse und Technologien zu ermöglichen.

Die Awards

Der Digital Media Award Europe würdigt die hervorragende Arbeit europäischer Medien- und Verlagshäuser, denen es gelungen ist, ihr Produktsortiment erfolgreich in die digitale Medienwelt einzubinden.
Der Heise Online-Shop konnte in der Kategorie „Magazin Website“ mit seiner optimierten Nutzerfreundlichkeit und Vertriebsorientierung punkten. Als einziger deutscher Preisträger ist der Shop in einer Reihe weiterer namhafter Gewinner in guter Gesellschaft. So erhielt zum Beispiel die Telegraph Media Group den “Newspaper Website” Award, in der Kategorie “Social Media” gewann das Nachrichtenportal CNN.com – um nur einige zu nennen.

Doch damit nicht genug, beim Communicator Award gewann der Heise Shop gleich dreimal Silber. In den Kategorien „Websites – Structure and Navigation“, „Websites – Computer/ IT/ Software“ und „Websites – Publishing“ konnte sich der Shop gegenüber den weltweiten Mitbewerber durchsetzen. Der Award zeichnet herausragende Kommunikationslösungen aus und würdigt kreative Medienprojekte aus den Bereichen Werbung, PR und Corporate Communication.

Wir freuen uns zusammen mit Heise und move:elevator über die besondere Auszeichnung und danken allen Beteiligten für die erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Die Meet Magento 2013 in Leipzig – Ein voller Erfolg

Am 3. und 4. Juni war es endlich soweit – zum fünften Mal fand die internationale E-Commerce Fachkonferenz Meet Magento in Leipzig statt. Als Sponsor der Meet Magento haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen auch persönlich vor Ort zu sein.

Zwei Tage haben wir uns über Neuheiten im E-Commerce informiert, mit Entwicklern diskutiert und Partner sowie Kunden vor Ort getroffen.

Generell ist die Messe in drei Themenschwerpunkte unterteilt: Allgemeines zu Magento, Händler relevante Vorträge und das Austauschportal für Entwickler. Dennoch gab es auch bereichsübergreifende Beiträge. So haben die Entwickler Fabian Blechschmidt und Bastian Ike Händler mit viel Charme und Esprit über sicherheitsrelevante Aspekte im Onlinehandel informiert.
Im BarCamp haben wir uns mit anderen Entwicklern über Testing mit Magento, Modulentwicklungen und Magento Security ausgetauscht. Wir haben hier neuen Input erhalten, tolle Anregungen bekommen und interessante Konzepte kennengelernt.

Wir waren aber nicht nur als Besucher vor Ort. Innerhalb des Themenblocks „Einfach starten mit Magento“ haben wir uns selbst mit einem kurzen Beitrag zur konkreten Shop-Umsetzung mit Magento DE eingebracht. Die speziell auf den deutschen Markt abgestimmte Shop-Konfiguration Magento DE enthält zusätzliche Features und Einstellungen für den Versand und die Bezahlung. Die Version ist an deutsche Rechtstandards angepasst und daher für Neulinge eine optimale Lösung für einen unkomplizierten Einstieg in den Onlinehandel.

Ein besonderes Highlight war auch die legendäre After Show Party am Montagabend. Bei gutem Essen und Musik konnten wir uns hier über E-Commerce Themen unterhalten und Erfahrungen austauschen. Ein eindrucksvolles Feuerwerk war dabei die Krönung des Abends.

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Alles in allem war die Meet Magento auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr, auf neue spannende Vorträge und einen regen Austausch mit Gleichgesinnten.

Weitere Eindrücke der Fachkonferenz gibt es auf der Facebook Seite der Meet Magento:

Meet Magento Germany 2013

Internationale E-Commerce Fachkonferenz: IT-Dienstleister igniti sponsert Meet Magento


Jena, 14. Mai 2013 -Die igniti GmbH (www.igniti.de) ist Sponsor der führenden
E-Commerce Konferenz „Meet Magento“ (www.meet-magento.de), die am 3. und 4. Juni in Leipzig stattfindet. Das Jenaer Unternehmen fördert damit aktiv die Magento Community und unterstützt deren größte Netzwerk-Konferenz in Deutschland. Die von der Netresearch App Factory AG organisierte Veranstaltung findet bereits im fünften Jahr statt, es werden über 500 Fachbesucher aus mehr als zehn Ländern erwartet.

An zwei Tagen können sich die Teilnehmer der E-Commerce Fachkonferenz „Meet Magento“ über technische Entwicklungen, die neuesten Trends und aktuelle Businessmodelle zur Shopsoftware Magento informieren. Über 40 nationale und internationale Top-Referenten erläutern die vielfältigen Einsatzgebiete der E-Commerce-Lösung. Der Fokus liegt dabei auf dem Erfahrungs- und Wissenstransfer auf hohem Niveau. Online-Händler, Entwickler sowie Agenturen profitieren vom breiten Forum und dem aktiven Netzwerken. In diesem Jahr werden zudem händlerorientierte Sessions der Magento Inc. angeboten.

„Die Meet Magento ist für uns mehr als nur eine Veranstaltung“, erklärt Frank Rub, Geschäftsführer der igniti GmbH. „Es ist das wichtigste Netzwerk rund um die E-Commerce Lösung in Europa. Netresearch hat als Veranstalter auch im fünften Jahr ein Top-Programm zusammengestellt. Als erfahrene Magento-Implementierer unterstützen wir das Event, um die Community zu fördern, die Entwicklung der Software voranzutreiben und neue interessante Kontakte zu knüpfen.“

Die Mitarbeiter der igniti GmbH, darunter Magento Certified Developer, verfügen über jahrelange Erfahrung bei der Umsetzung von E-Commerce und ERP-Projekten deutscher Mittelständler und Konzerne. Inpiduelle Lösungen rund um den E-Commerce und speziell Magento gehören zum Portfolio. Neben der Produktberatung bieten die Experten auch die komplette Abwicklung von IT-Projekten und die Anpassung sowie Anbindung von bestehenden Lösungen an benachbarte Systeme.

Bildmaterial: http://www.igniti.de/presse/

Über Meet Magento

Meet Magento ist die führende Kongressveranstaltung im Bereich Magento E-Commerce und wird von Netresearch organisiert. Die Konferenz richtet sich gleichermaßen an Händler, Entscheider und Meinungsbildner der E-Commerce-Szene, sowie Entwickler und Online-Agenturen. Weitere Informationen unter www.meet-magento.com.

Meet-Magento-Logo

Über die igniti GmbH

Der Software-Implementierer igniti wurde 2007 in Jena gegründet und bietet maßgeschneiderte Lösungen rund um alle Prozesse des E-Commerce. Zugunsten der Flexibilität in der Beratung führt igniti keine eigenen Produkte, sondern wählt in Zusammenarbeit mit dem Kunden die jeweils geeignetste Lösung bzw. Technologie aus. Igniti ist Mitglied der Softwaregenossenschaft TowerByte: www.igniti.de.

Logo igniti GmbH

Pressekontakt:

igniti GmbH
Christian Günzl
Leutragraben 1
07743 Jena

Tel.: +49 3641 470 323
Fax: +49 3641 57333 02
Mail: jena@igniti.de

www.igniti.de

PR Agentur

Tower PR
Leutragraben 1
07743 Jena

Tel.: 03641-876 11 80

igniti@tower-pr.com

www.prberatung.tower-pr.com

Relaunch des Heise Online-Shops: igniti entwickelt Shop auf Magento-Basis

Jena, 07. Februar 2013 – Die igniti GmbH hat für den Heise Zeitschriften Verlag eine neue Onlineshoplösung entwickelt. Unter shop.heise.de steht der neue Webshop auf Magento-Basis ab sofort zur Verfügung. Die IT-Spezialisten realisierten die technische Umsetzung, die Integration des neuen Designs sowie die benötigten Schnittstellen. Die Lösung ersetzt das bisher eingesetzte Content-Management-System und bietet einen optisch überarbeiteten ansprechenden Shop mit der Anbindung an ein neues Warenwirtschaftssystem. Optimale Nutzerfreundlichkeit

Bei der Entwicklung des neuen Shops lag der Fokus auf dem Einkaufserlebnis des Nutzers sowie der reibungslosen Anbindung neuer Prozesse und Technologien. Bewusst wurde der Check-out um mehrere Schritte gekürzt, um den Kunden den Kaufprozess so einfach wie möglich zu gestalten. Ebenso finden sich Bestandskunden nach der Umstellung problemlos im neuen Shop zurecht. Käufer können aus mehr als 17.000 Produkten wählen. Das Angebot umfasst eBooks, Zeitschriften und Abos, Bücher sowie zahlreiche Gadgets und Zubehör.

Individuelle Entwicklung für einen flexiblen Shop

Die Designvorlagen für den Shop wurden von der Agentur move:elevator (www.move-elevator.de) geliefert und durch igniti umgesetzt. Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern, welche die Schnittstellen mit der Warenwirtschaft, CRM-Systemen und Produktdaten zur Verfügung stellen. So erfolgt im laufenden Betrieb eine reibungslose bidirektionale Kommunikation zwischen Magento und Drittsystemen.
Der Shop bietet umfangreiche Funktionen und ist gleichzeitig einfach zu bedienen, so dass Änderungen in der Regel ohne Programmierkenntnisse durchzuführen sind. Mirko Klopfleisch, Manager Shop & Nebenprodukte beim Heise Zeitschriften Verlag: “Ziel war es, einen modernen Shop auf dem aktuellen Stand der Technik zu entwickeln, der unseren Kunden ein sicheres Einkaufserlebnis ermöglicht. Das ist uns dank unserer engagierten Partner hervorragend gelungen.”

Über die igniti GmbH

Der Software-Implementierer igniti wurde 2007 in Jena gegründet und bietet maßgeschneiderte Lösungen rund um alle Prozesse des E-Commerce. Die igniti GmbH übernimmt sowohl Produktberatung als auch die komplette Abwicklung von IT-Projekten. Neben der Anpassung von bestehenden Lösungen ist das Jenaer Unternehmen auch auf deren Anbindung an benachbarte Systeme, wie z.B. ERP- und Zahlungssysteme oder Logistik- und Fulfillment-Lösungen, spezialisiert. Zugunsten der Flexibilität in der Beratung führt igniti keine eigenen Produkte, sondern wählt in Zusammenarbeit mit dem Kunden die jeweils geeignetste Lösung bzw. Technologie aus.

igniti ist Mitglied der Softwaregenossenschaft TowerByte: www.igniti.de

shop.heise.de – Screenshots

shop.heise.de - Startseiteshop.heise.de - Kategorieshop.heise.de - Produktdetailshop.heise.de Checkout

Größere Auflösung zum Download:

heise-shop-index.jpg, heise-shop-category.jpg, heise-shop-productdetail.jpg, heise-shop-checkout.jpg

Quelle: www.igniti.de

Pressekontakt:

Frank Rub, Christian Günzl
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E-Mail: presse@igniti.de

Google Analytics – Das Problem “not set” und “not provided” – Ein Lösungsansatz

Schon seit einiger Zeit kämpfen Webseitenbetreiber, die Google Analytics einsetzen, damit, dass in ihrem Analytics-Account unter den Traffic-Quellen in den Suchanfragen der organischen Suche “not set” oder “not provided” auftaucht. Logisch ist, dass niemand diese Begriffe eingibt und daraufhin die Seite besucht.

Die Erklärung ist recht einfach, wenn auch vielschichtig. Vor geraumer Zeit (in etwa mit dem Launch von Google+) verknüpfte Google alle seine Dienste, so dass von jedem Dienst aus (Google+, Suche, Kalender, Docs, …) zu einem anderen Dienst navigiert werden kann. Das Ganze funktioniert mit einem Login. Das heißt, logge ich mich bei Google+ ein, bin ich mit meinem Google-Konto auch automatisch in der organischen Suche eingeloggt. Die Crux ist nun, dass eingeloggte Google-Kunden sich über eine sichere HTTPS-Verbindung bewegen, auch innerhalb der Suche. Beim Wechsel einer verschlüsselten Verbindung hin zu einer unverschlüsselten Verbindung soll der Browser keinen Referrer übermitteln. Und somit auch keine Keywords. Wieso aber erfährt Google Analytics dann trotzdem davon, dass der Besucher von der organischen Suche kam? Hier bedient sich Google eines Tricks. Der Besucher wird erst innerhalb von Google auf eine HTTP-Verbindung gelotst, bevor er auf der Zielseite landet. Somit kann Analytics den Besucher eindeutig als von Google kommend zuordnen. Allerdings fehlt selbstverständlich an dieser Stelle der Referrer, und erst recht die Keywords, so dass Analytics bei den Suchanfragen “not set” oder “not provided” ausgibt. Google würde sich ins eigene Fleisch schneiden, wenn die eingeloggten Besucher aus der organischen Suche komplett aus dem Analytics-Tool gefiltert werden würden. Sämtliche Besucherzahlen wären somit nicht mehr nachvollziehbar.

Google ging davon aus, dass die “not provided”-Suchanfragen (bzw. “not set“) im Analytics sich im einstelligen Bereich bewegen würden. Mittlerweile steigen diese jedoch in den höheren zweistelligen Bereich, was mitunter nerven kann. Der Webseitenbetreiber sieht nicht mehr, welche Suchworte in den Suchschlitz bei Google eingegeben wurden und auf die Landing Pages lenkten. Zumindest nicht mehr automatisiert. Hier ist jetzt einiges Mitdenken und ein wenig Handarbeit gefragt.

Zuerst einmal muss in Erfahrung gebracht werden, auf welchen Seiten die Besucher, deren Keywords nicht mehr übertragen werden eigentlich landen. Das funktioniert in Google Analytics recht einfach über eine sekundäre Dimension:

Besucherquellen > Quellen > Suche > Organisch

Die Primäre Dimension lässt sich hier auf “Zielseite“, stellen, und als “sekundäre Dimension” wird “Besucherquellen – Keyword” gewählt.

Google Analytics Keywords not set not provided organische Suche sekundäre Dimension Keyword Zielseite

 

Nun sieht man, auf welchen Landing Pages die Suchenden gelandet sind. In unserem Fall ist der Blogeintrag zur Deaktivierung der Blogfunktion in WordPress recht populär. Danach kommt nun die Handarbeit ins Spiel. Einerseits können als Keywords jene dienen, die tatsächlich noch übertragen und im Analytics mit ihren entsprechenden Zielseiten werden. Von einer Normalverteilung ausgehend, sollten diese eigentlich auch die restlichen Suchanfragen widerspiegeln, welche als “not set” oder “not provided” gekennzeichnet werden.
Für das weitere Vorgehen ist die Verknüpfung der Google Webmaster Tools mit dem Google-Analytics-Account Voraussetzung. Dann hat man nämlich Zugriff auf die Daten des Webmaster Tools innerhalb von Google Analytics.

Besucherquellen > Suchmaschinenoptimierung > Suchanfragen

Hier sieht man dann alle Suchanfragen bzw. auch die Top-Zielseiten. Dies kann und sollte als Anhaltspunkt für Optimierungen dienen. Solange die Anzahl der einzelnen indexierten Seiten noch überschaubar ist, funktioniert das recht problemlos. Für große Portale und das einzelne Aufschlüsseln aller Seiten übersteigt der Aufwand hier freilich den Nutzen. Top-Seiten und Top-Keywords lassen sich so aber trotzdem vergleichsweise schnell und einfach herausfiltern.

Magento Certified Developers im Team

Ehre wem Ehre gebührt. Das Jahr 2012 war ein sehr wichtiges für uns. Nicht nur aus Projektsicht. In diesem Jahr bestanden auch einige unserer Mitarbeiter ihre angestrebten Zertifizierungen.

Zwei unserer Kollegen, namentlich Sven Rutkiewitz und Stephan Süß, haben ihre Prüfungen zum Magento Certified Developer abgelegt und gehören somit zu den mittlerweile knapp 100 zertifizierten Magento-Entwicklern in Deutschland. Zum Zeitpunkt des Ablegens der Prüfung belief sich die Anzahl der geprüften Entwickler aber auf unter 50. Das zeigt auch, dass Magento sich als E-Commerce-System der Wahl für den eigenen Online-Shop sehr stark durchsetzt.

Was bedeutet das nun für uns und vor allem die Kunden? Für uns bedeutet es eine immense Verstärkung des E-Commerce-Teams, da die Projektteams bei Fragen auf die Unterstützung geschulter Magentoexperten zurückgreifen können. Das verkürzt die für Recherche investierte Zeit. Außerdem bekommen Stephan und Sven somit eine schriftliche Bestätigung ihrer Kompetenz.
Für die Kunden bedeutet es, dass an ihren Online-Shops von Magento eigens zertifizierte Entwickler arbeiten. Das gewährleistet eine hohe Qualität und kürzere Entwicklungszeiten. Der Kunde kann sich sicher sein, dass die Entwicklungsrichtlinien von Magento hier eingehalten werden und die Kunden ein bis ins letzte Detail optimiertes System übergeben bekommen.

Wir gratulieren Sven und Stephan nachträglich ganz herzlich zur bestandenen Prüfung und danken an der Stelle für den unbedingten Einsatz!

Die Zertifikate können online eingesehen werden:

Magento Certified Developer
Sven Rutkiewitz
Stephan Süß

 

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