Wer eine Website betreibt, sollte auch wissen, wie gut sie performt. Wer das nicht tut, betreibt digitalen Suizid. Analytics-Programme sind also Pflicht.
Webtracking geht mittlerweile allerdings weit über das Erfassen der Seiten, auf denen sich die Nutzer befinden hinaus. Wer weiß, was er mit seiner Seite im Internet erreichen will (Zielorientierung!), hat sich sicherlich schon einmal mit dem Tracking von Conversions befasst. Der Begriff Conversion hat sich in den Köpfen mittlerweile fest als Verkauf etabliert. Eine Conversion ist allerdings viel allgemeiner die Erreichung eines gesetzten Ziels. Diese können um ein Vielfaches trivialer sein. Beispielsweise der Klick auf einen Download. Oder aber das Erreichen einer bestimmten Besucherzahl. Oder aber auch das Absenden eines Kontaktformulars.
Nicht jede Webseite verkauft auch direkt. Und nicht jeder, der Online-Shop-Software einsetzt besitzt auch einen Checkout. Zuweilen sind ausgefüllte Kontaktformulare (z.B. für eine Anfrage oder eine konkrete Angebotsaufforderung) das Hauptziel einer Webpage. Um Sinn und Unsinn überfrachteter Formulare und Optimierungsmöglichkeiten in den Formularen soll es hier nicht gehen. Eher um das Tracking eben dieser.
Magento präsentiert dem Käufer nach dem Checkout eine Bestätigungsseite, auf der er über seine Bestellung noch einmal informiert wird. Diese Bestätigungsseite ist in einem Template erfasst (Pfad: /app/design/frontend/default/[templatename]/template/checkout/success.phtml) und kann somit vergleichsweise einfach angepasst werden. Zumindest lassen sich hier Conversion Tracking Codes relativ einfach einbauen.
Problem
Wer solch eine Möglichkeit auch für abgesendete Kontaktformulare sucht, wird enttäuscht. Die Bestätigung für das abgesendete Kontaktformular wird nicht aus einem Template generiert, sondern die Bestätigung wird auf der gleichen Formularseite einfach nur ausgegeben. Im Ordner /app/design/frontend/default/[templatename]/template/contacts findet sich nur die form.phtml. Hier kann man das Conversion Tracking nicht einbauen, da dann bei jedem Formularaufruf eine Conversion getrackt würde.
Lösung
Es gibt mehrere Lösungen. Wenn es sich allein um das Tracking im Google Analytics handelt, ließe sich ein Event auf den Senden-Button legen und somit ein Ziel an Analytics übertragen. Ganz sauber ist diese Lösung auch nicht, da hier der Klick und nicht die erfolgreiche Formularübermittlung getrackt wird.
Sauberer ist die Lösung, einen Redirect auf eine separate Landing Page zu erzeugen, eben so wie es Magento auch beim vollständigen Checkout macht.
Hier muss man aber wohl oder übel an den Magento Core heran. Die Änderungen halten sich aber in engen Grenzen.
Änderung des Redirects auf eine Magento-CMS-Seite
Der Controller für die Kontaktseite muss angepasts werden. Dieser findet sich unter app/code/core/Mage/Contacts/controllers/IndexController.php.
Hier muss nun folgende Zeile gesucht werden:
$this->_redirect('*/*/');
Diese wird umgeändert in:
$this->_redirect('*/success/');
Anstatt success kann jede beliebige CMS-Seite/URL genommen werden. Der Einfachheit und Konsistenz halber (die Bestellbestätigungsseite lautet auch success) nehmen wir an der Stelle success.
Erzeugung der CMS-Seite
Nun muss noch eine CMS-Seite im CMS-Editor erstellt werden (CMS > Seiten verwalten > Neue Seite anlegen). Als URL-Bezeichner sollte contacts/success gewählt werden, damit der vorher gewählte Redirect auch funktioniert. Gestaltet werden kann die Seite nach Gutdünken, für die reine Funktionsweise ist ausschließlich die URL wichtig.
Hinzufügen des Tracking-Codes in die CMS-Seite
Über den HTML-Editor lässt sich beliebiger Code in die CMS-Seite integrieren. Eben auch AdWords-Code. Denkbar sind hier aber auch Events/Ereignisse, die in Google Analytics festgelegt werden können.
Beim Abschicken des Kontaktformulars wird der Nutzer nun auf eine separate Seite /contacts/success weitergeleitet, welche im Analytics-Tools als Ziel festgelegt werden kann.
Wer nicht bis zum 1. August 2012 seinen Bestellprozess im Onlineshop kontrolliert und u.U. angepasst hat, muss damit rechnen, dass seine Kunden nicht zahlen, da sie schlicht und ergreifend nicht zur Zahlung verpflichtet sind. Was ist passiert? Im März diesen Jahres wurde im Bundestag das Gesetz zur “Button-Lösung” verabschiedet, welches Im Mai diesen Jahres im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wurde und somit durch die “Schonfrist” von 3 Monaten im August in Kraft tritt.
Hierin ist verankert, dass zahlungspflichtige Bestellungen ab sofort auch eindeutig als solche gekennzeichnet werden müssen. Vor allem betrifft dies die Beschriftung des Buttons, der die Bestellung letztendlich durchführt. Begrifflichkeiten wie
Bestellung abschließen
Bestellen
sind somit nicht mehr rechtmäßig. Das Gesetz bietet aber auch Beispiele für rechtskräftige Formulierungen:
Kostenpflichtig bestellen
Kaufen
Weitere Informationen zum rechtlichen Teil liefert der Shopbetreiber-Blog.
Uns soll es vorrangig darum gehen, wie man kurzfristig seinen Magento-Shop fit für das neue Gesetz macht. Sicherlich wird demnächst auch die Extension Market Ready Germany entsprechend angepasst, aber mit kleinen Handgriffen lassen sich die Änderungen auch manuell durchführen. Hierzu ist nur eine kleine Änderung in den Übersetzungsdateien vonnöten.
Pfad: /app/locale/de_DE/Mage_Checkout.csv
In Zeile 156 (kann sich aber je nach manuellen Änderungen in den Übersetzungsdateien auch nach oben oder unten verschieben) findet sich folgende Information:
"Place Order","Bestellung abschließen"
Diese muss geändert werden in
"Place Order","Kostenpflichtig bestellen"
oder eine andere der rechtlich bindenden Möglichkeiten.
Das Verzeichnis gilt aber nur für deutsche Shops. Der Pfad für die österreichischen Nachbarn lautet:
Pfad: /app/locale/de_AT/Mage_Checkout.csv
Wer sichergehen will, ändert einfach in beiden Dateien die entsprechende Zeile.
Danach sollte noch der Cache erneuert werden und schon ist man zeitnah rechtlich mit dem Shop wieder auf der sicheren Seite.
Je nach Template ist es aber auch möglich, dass sich Magento den Button nicht aus den Übersetzungsdateien generiert, sondern dass ein entsprechender Button im Template angelegt oder verändert wurde. Dann wird man im folgenden Verzeichnis fündig:
[templatename] steht hier für den Namen des Templates. Allerdings muss hier dann das Template bearbeitet werden, was mitunter nicht ganz so trivial wie die Bearbeitung der Übersetzungsdatei ist.
Ehre wem Ehre gebührt. Wir überarbeiten momentan das Konzept unserer Seite und demnächst steht ein Relaunch an. Das heißt, dass wir auch kurze Newsschnipsel, die bisher nur auf unserer Facebook-Pinnwand ersichtlich waren, im Blog verlinken.
Eclipse selbst ist schon ein sehr mächtiges Tool, das weit über die Funktionen einer “simplen” IDE hinausgeht. Vor allem die Möglichkeit der Erweiterung durch Plugins macht das Programm interessant. Eine Vielzahl eben dieser Plugins bringt Eclipse schon von Haus aus mit. Für Erweiterungen, die nicht gleich mit an Bord sind, ist der Eclipse Market Place gedacht. Dieser bietet sogar eine Top10 und ein Spotlight, in dem sinnvolle Plugins vorgestellt werden. Aber eben nicht alle. Wer ein bestimmtes Plugin für eine Arbeitsaufgabe sucht oder aber nur einmal stöbern möchte, muss sich durch die stolze, und stetig wachsende Anzahl von über 1.000 Plugins wuseln. Im verlinkten Blogbeitrag stellt The Object Oriented Life weitere nützliche Plugins vor, die es nicht in die Top10 geschafft haben, aber eine tatsächliche Arbeitserleichterung darstellen und somit einen Blick verdient haben.
Wir arbeiten nun seit 2010 erfolgreich im Projekt Socialmarketingagentur.com und sind dabei auf Themen gestoßen, die bis dahin nicht zu unseren Schwerpunkten als Spezialisten für Software-Entwicklung zählten. Unter anderem gehört dazu das Social Media Marketing. Da wir natürlich immer unseren Horizont erweitern, haben wir uns schlau gemacht und möchten an dieser Stelle einige unserer Ergebnisse vorstellen. Der folgende Artikel wurde von unserer studentischen Mitarbeiterin Hanna verfasst und beleuchtet die Rolle der Meinungsführer in Online Social Networks und ihre Bedeutung für das Social Media Marketing.
Im Social Media Marketing sind Meinungsführer der Schlüssel
„Meinungsführer sind nicht nur wichtige Multiplikatoren, sondern tragen auch wesentlich zum Entscheidungsprozess von Konsumenten, Verbrauchern und Wählern bei“ .1
Wenn wir uns mit der Flut an medial vermittelten Informationen und Meinungen überfordert fühlen, sprechen wir mit anderen darüber. Wir suchen Unterstützung bei der Entscheidung, welche Informationen wichtig sind und welche Meinung denn nun die richtige ist. Den höchsten Stellenwert besitzt dabei die interpersonelle Kommunikation, (die direkte face-to-face Kommunikation). Diese ist nicht so zweckgerichtet wie Massenkommunikation oder Werbung und ist flexibler, weil sie Rückkopplung erlaubt. Meistens suchen wir uns für diese Art der Kommunikation jemanden, dem wir in fachlicher Hinsicht vertrauen. Jemand, der Ahnung auf dem Gebiet hat, auf dem wir uns unsicher sind. Wir suchen uns einen Meinungsführer.1
Ein Meinungsführer gibt Informationen an andere weiter und übt Einfluss auf die Menschen in seiner sozialen Umgebung aus.
Online Social Networks befinden sich meist in einem Zwischenbereich aus Realität und Virtualität. Auf der einen Seite gibt es das reale existierende Netzwerk und auf der anderen Seite die Online-Beziehungen. Das reale Netzwerk wird durch Online-Interaktionen ergänzt und die Mehrheit der im Internet entstandenen Beziehungen wandeln sich über kurz oder lang von der reinen Online-Form in eine direkte reale Interaktion.2 Geht man aufgrund dieses Zusammenspiels der Netzwerke davon aus, dass sich die Strukturen von Online Social Networks ähnlich verhalten wie die Strukturen realer sozialer Netzwerke, dann wird die Bedeutung von Meinungsführern auch in diesem Bereich sehr deutlich.
Da sich die Strukturen realer sozialer Netzwerke und die von Online Social Networks ähnlich entwickeln und verhalten, haben die Meinungsführer in beiden Netzwerkformen eine große Bedeutung.
Durch die interpersonelle Kommunikation wird der Informationsfluss begünstigt. Meinungsführer wirken in sozialen Netzwerken als kommunikative Quellen, die Informationen an andere Menschen weitergeben und so sozialen Einfluss ausüben.1 Sie dienen den anderen Mitgliedern des Netzwerkes für den sozialen Vergleich. Als soziale Wesen sind wir bestrebt, unsere Meinungen und Fähigkeiten zu bewerten und zu vergleichen. Wir suchen Vergleiche mit den Menschen in unserem Umfeld, wenn andere Bewertungsstandards nicht möglich sind. Entscheidend ist dabei, wie wichtig und attraktiv die Person ist, an der wir uns orientieren. Je bedeutender der Mensch für uns ist, umso eher versuchen wir, uns der Meinung und dem Verhalten dieser Person anzupassen.3 Halten wir jemanden für einen Experten oder sind gar Fan von ihm, vertrauen wir seinem Urteilsvermögen und streben danach, diesem Ideal möglichst nahe zu kommen. Da Meinungsführer in Online Social Networks vor allem auf ihrem Spezialgebiet anerkannt sind, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass sich viele andere Mitglieder an ihnen orientieren.4
Meinungsführer dienen den anderen Mitgliedern von Online Social Networks für den sozialen Vergleich, weil sie vor allem auf ihrem Spezialgebiet anerkannt sind.
Meinungsführer sind in Online Social Networks oftmals Moderatoren und damit auch Multiplikatoren für bestimmte Spezialgebiete.4 Hinzu kommt, dass nur die Minderheit eines Online Social Network Inhalte produziert und Meinungen aktiv äußert.5 Meinungsführer zeichnen sich durch eine hohe Zahl an sozialen Kontakten und eine hohe Kommunikationsbereitschaft aus.6 Es ist also sehr wahrscheinlich, dass es sich bei der produzierenden Minderheit in Online Social Networks um Meinungsführer handelt. Diese haben durch das Verbreiten von Informationen über die vielen sozialen Kontakte nicht nur die Rolle eines Multiplikators, sondern erfüllen gleichzeitig eine Brückenfunktion. Meinungsführer sorgen einerseits dafür, dass sich Innovationen unter Gleichgesinnten über sogenannte „strong ties“, (soziale Beziehungen in Verwandtschaften oder Netzwerken von Freunden), verbreiten. Andererseits verbreiten sie diese über die „weak ties“ auch in andere Netzwerk-Cluster. Diese Beziehungen sind weniger intensiv und eher formell, wie dies zum Beispiel unter Arbeitskollegen der Fall ist. Sie werden mit den Online Social Networks verwaltet und dadurch für die Verbreitung von Innovationen nutzbar.7
Für die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen in Online Social Networks ist es demzufolge unerlässlich, die Meinungsführer zu identifizieren und von den Vermarktungsobjekten zu überzeugen. Veröffentlicht ein Meinungsführer einen Beitrag über ein Produkt auf seiner Facebook-Seite, werden seine „Freunde“, die Mitglieder seines Netzwerkes, darüber benachrichtigt. Da Meinungsführer als erfahrene Spezialisten auf ihrem Gebiet gelten, werden sich die anderen Netzwerkmitglieder den Beitrag durchlesen. Wird dann von den Lesern der Like-Button gedrückt, weil ihnen der Beitrag gefällt, werden auch deren „Freunde“ darüber benachrichtigt. Auf diese Weise wird innerhalb kurzer Zeit das gesamte Netzwerk erreicht. Noch effektiver wird dieser Prozess durch die Präsenz einer Unternehmensseite in Facebook. Durch diese können mit Hilfe entsprechender Applikationen Fans des Unternehmens oder Fans von Produkten generiert werden. Auch hier haben Meinungsführer die größte Reichweite, wenn man sie zum Fan gewinnt, da sie innerhalb des Netzwerkes die meisten sozialen Kontakte haben und eine hohe Anerkennung genießen. Ein effektiveres virales Marketing gibt es nicht. Innerhalb kurzer Zeit werden mit wenig Aufwand viele Netzwerkmitglieder erreicht und auf ein Produkt aufmerksam gemacht.
Meinungsführer spielen folglich eine entscheidende Rolle im Social Media Marketing. Sie geben Informationen weiter und beeinflussen dadurch ihr soziales Umfeld. Sie dienen den anderen Mitgliedern des Netzwerkes für den sozialen Vergleich und erfüllen so eine Orientierungsfunktion. Zu guter Letzt verbreiten sie Innovationen, wie zum Beispiel Informationen und Meinungen über neue Produkte, auch außerhalb ihres sozialen Clusters aus Gleichgesinnten. Durch Meinungsführer wird ein Empfehlungsmarketing erst richtig erfolgreich. Wenn man sie überzeugt, erreicht man das gesamte Netzwerk.
Quellenverzeichnis:
1 Schenk, Michael: Finanzmeinungsführer. Spiegel-Verlagsreihe Fach und Wissen, Band 13, Hamburg 2006.
2 Kneidinger, Bernadette: Facebook und Co. Eine soziologische Analyse von Interaktionsformen in Online Social Networks. VS Research, Wiesbaden 2010.
3 Frindte, Wolfgang: Einführung in die Kommunikationspsychologie. Beltz Verlag, Weinheim und Basel 2001.
4 Huber, Melanie: Kommunikation im Web 2.0. (2., überarbeitete Auflage). UVK Verlagsgesellschaft, Konstanz 2010.
Dass es länger keinen neuen Eintrag im Blog mehr gab heißt nicht, dass wir auf der faulen Haut liegen. Ganz im Gegenteil. Die Nachfrage nach Lösungen im F-Commerce wird immer größer. F-Commerce?
F-Commerce ist das neue Buzzword und bezeichnet die Verlagerung des E-Commerce hinein in die sozialen Netzwerke, speziell Facebook. Eben dorthin, wo der Kunde sich schon aufhält und über die Facebook-Pages in Kontakt mit den Online-Händlern trit. Unsere Facebook-Shopanbindung ist ein ideales Werkzeug, um beim F-Commerce vorne mit dabei zu sein.
Doch was ist, wenn man noch kein eigenes Shopsystem besitzt? Der bisherige Facebook-Shop setzt auf bestehende Shopsysteme auf. Der große Vorteil hiervon ist, dass etablierte Prozesse beibehalten werden können. Es ist keine Umgewöhnung in ein neues System nötig. Allerdings wäre es unnötig, ausschließlich für einen Facebook-Shop ein neues Shopsystem aufzusetzen, um den Shop daran anzubinden.
Wir haben uns diesem Problem im Rahmen unseres Projektes Socialmarketingagentur.com angenommen und einen Stand-Alone Facebook-Shop entwickelt. Er stellt ein vollständiges, konfigurierbares Shopsystem dar. Es ist also neben dem Frontend auch ein Backend verfügbar, separate Software ist nicht mehr vonnöten. Einzige Voraussetzung ist die getroffene Entscheidung, im F-Commerce unter den Vorreitern dabei zu sein.
Diese Entscheidung traf auch Myfairdeal Tennis. Der Shop verkauft Sportartikel aus dem Bereich Tennis. Von Schlägern über Schuhe bis hin zu Shirts findet der Tennis-Fan alles, was sein Herz begehrt. Hier werden auch Trends gesetzt. Trends verkaufen im Netzwerk, in dem sich regelmäßig über Trends ausgetauscht wird. Was liegt näher?
Myfairdeal Facebook-Shop
Der Stand-Alone Facebook-Shop bietet von den Social-Features über den Datenschutz bis hin zur Usability alle Features, die auch unsere Facebook-Shopanbindung erfolgreich machen.
Datenschutz ist in aller Munde. Gerade Google und Facebook kämpfen sehr darum, ihr Image dahingehend zu verbessern. “Bessere Datenschutzrichtlinien” ist auch die gängige Begründung der Facebook-Konkurrenz, wieso ihre Netzwerke sich vom großen blauen Riesen abheben. So ging auch die alte Community uboot.com wieder online und warb mit sehr transparenten Datenschutzklauseln.
Auch wir haben uns im Rahmen des Projektes Socialmarketingagentur.com dem Thema angenommen und uns Gedanken gemacht, ob es sinnvoll ist, den Facebook-Shopper gleich beim Betreten des Shops nach seinem Allerheiligsten zu fragen: seinen persönlichen Profildaten. Das wurde einstimmig verneint und somit haben wir den Facebook-Shop überarbeitet. Bei einer Gastbestellung fragt die Applikation nun überhaupt nicht mehr nach den persönlichen Profildaten des Kunden. Bei einer Bestellung mit Registrierung im Shopsystem sind diese Daten aber nötig. Die Abfrage ist nun aber so weit wie möglich nach hinten im Einkaufsprozess platziert worden. Eben dorthin, wo sie auch benötigt wird, um den Kunden anzulegen.
Somit ist nun auch das Stöbern im Shop möglich, ohne dass der Nutzer sich vollständig offenbaren muss. Ein sinnvolles Feature, wie wir finden. Bei der Freigabe der Daten wird auf Shopseite aber auch weiterhin nur die Facebook-ID abgespeichert. Weitere persönliche Daten (wie Hobby, Freunde, etc.) werden nicht mit ausgelesen. Der Schutz Ihrer Daten liegt uns am Herzen. Im Facebook-Shop von Kahla Porzellan wurde das Feature schon integriert.
Am Wochenende war es soweit: Der Facebook-Shop von Kahla Porzellan öffnete seine Pforten für alle Facebook-Fans und die, die es noch werden wollen. Entstanden ist die Lösung als Gemeinschaftsprojekt der Socialmarketingagentur.com. Es handelt sich hierbei um eine komplette Shopanbindung. Das heißt, im Hintergrund läuft das bei Kahla Porzellan bewährte Shopsystem. Somit sind keine zeit- und kostenintensiven Schulungen in ein neues System nötig und der Shop kann wie gewohnt administriert werden.
Der Checkout findet vollständig in Facebook statt, zu keiner Zeit ist es nötig, aus dem Kontext herauszulinken. Natürlich fehlen auch nicht die beliebten Social-Sharing-Features nicht. So kann man auch im Facebook-Shop von Kahla Porzellan seinen Freunden mitteilen, dass einem ein Produkt gefällt.
Der Shop bietet ein gutes Beispiel dafür, was mit Facebook alles möglich ist. Facebook-Besucher bekommen hier spezielle Angebote präsentiert, die ihnen der “normale” Online-Shop nicht bietet. Somit entsteht für die Kunden ein tatsächlicher Mehwert.
Keiner kauft gern die Katze im Sack. Marketing-Flyer lesen sich immer sehr gut und sehen hübsch aus. Sie ersetzen aber nicht das Gefühl, eine Software auszuprobieren. Deswegen haben wir sowohl für unsere Shopanbindung an Facebook als auch für unsere Facebook-Apps neue Demoversionen erstellt. Hier können Sie den Facebook-Shop und die Applikationen auf Herz und Nieren testen. Die Demos werden regelmäßig aktualisiert, so dass Sie einen guten Überblick über die jeweils aktuellen Features bekommen. Sie erreichen die Demos über den Link am Ende dieses Artikels. Das einzige, was Sie dafür tun müssen, ist die Facebook-Seite der Socialmarketingagentur.com zu “liken”. Auf gut Deutsch: Sie brauchen nur auf “Gefällt mir” zu drücken, um die Demos auszuprobieren.
Facebook-Apps sind neu in unserem Angebot. Bisher haben wir Umfragen, Quiz, FotoContests, Newsletter-Anmeldungen und Gutscheine im Programm. Facebook bietet Betreibern von Facebook-Pages an, eigene Reiter (entweder per FBML oder eigene Applikationen) zur Seite hinzuzufügen. Kostenlose Apps sind aber in der Regel werbefinanziert und nicht im Layout anpassbar. Normalerweise gibt es auch einen Hinweis auf den Entwickler. Nicht so bei den Facebook-Apps der Socialmarketingagentur.com. Wir bieten unsere Applikationen als White-Label-Lösungen an, die an Ihr Corporate Design angepasst werden können. Außerdem erhalten Sie bei uns Supportleistungen zu unseren Produkten.
Wir haben in Zusammenarbeit mit der Socialmarketingagentur.de eine Schnittstelle entwickelt, die es ermöglicht, beliebige Shopsysteme auf Facebook darzustellen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um eine einfache Shopping-App, bei der die Fanpage zum Einkaufen verlassen werden muss. Der Shop wird auf der Facebook-Page in einem Reiter geladen, der Besucher wird also nicht aus seinem gewohnten Umfeld herausgerissen und muss nachher wieder umständlich versuchen, die Seite zu erreichen.
Ebenso wird der Online-Händler nicht aus seinem Workflow gerissen. Er kann seinen Shop wie gewohnt über das übliche Shop-Backend betreuen. Die Schnittstelle holt sich alle benötigten Katalogdaten aus dem Shop selbst und stellt sie auf Facebook dar. Es ist somit auch keine umständliche Umgewöhnung auf ein neues System nötig. Das Design kann, muss aber nicht dem eigentlichen Shop entsprechen. Man kann seinen kompletten Katalog darstellen, oder aber eben nur eine Auswahl speziell für die Facebook-Fans. E-Commerce wie er sein soll – einfache, gewohnte Prozesse, verbunden mit aktuellen Technologien und größtmöglicher Freiheit.
Entwickelt wurde das Programm auf Basis von Magentos Webservice, versteht sich allerdings nicht als Erweiterung von Magento, sondern als Schnittstelle, die jegliche Shopsysteme per Webservice an Facebook anbinden kann.
Wer sich einen Überblick über die Funktionsvielfalt verschaffen möchte, kann dies mit folgender Präsentation tun.
Wir stehen der Socialmarketingagentur an dieser Stelle als technischer Implementierungspartner zur Verfügung. Fragen zum Programm selbst können Sie somit an uns richten oder an facebookshop@socialmarketingagentur.com
Jena/Hennef, 21. Juni 2010 – Die Video-Shopping-Lösung peng!ag hat den Innovations-Check durch die Experten des Instituts für Versandhandels-Innovationen (IVHI) erfolgreich bestanden. Das Projekt (http://www.peng.ag) der igniti GmbH hat jetzt das IVHI-Prüfsiegel erhalten; über 80 Prozent der Experten halten peng!ag für empfehlenswert. Mit der Lösung können Videos mit Angeboten eines Online-Shops samt Bestell-Button versehen werden. Die share-Funktion (Einbettungscode) ermöglicht es schließlich, das Video samt Shop-Applikation problemlos in andere Websites einzubinden. Potentielle Kunden werden an beliebigen Orten des Webs erreicht.
“Direkt neben dem Video erscheinen Produkte samt ihrer Beschreibung – verbunden mit einem Button, der den sofortigen Kauf oder die Weiterleitung zum Shop ermöglicht”, erklärt igniti-Projektleiter Christian Günzl. “Über die vielfältigen Verbreitungsmöglichkeiten verteilt sich das Video inkl. der Produkte im Web und erschließt neue Vertriebswege. Ein Besuch im Shop ist für den Produktkauf nicht zwingend notwendig.” Attraktiv findet das Expertenteam des IVHI insbesondere, dass “peng!ag die Verwendung von Videos im Online-Versandhandel einfach und für alle nutzbar macht”, erklärt Robert Möstl, Gründer und Inhaber des Instituts für Versandhandels-Innovationen. “Es ist eine praxistaugliche Lösung für jeden Online-Händler, der seine Kunden begeistern und seinen Umsatz steigern möchte.”
Im Rahmen des IVHI Innovations-Checks wurde die neue Lösung des IT-Spezialisten igniti u. a. hinsichtlich Qualität, Kundennutzen und Praxistauglichkeit beurteilt. Der Test wird von unabhängigen und neutralen Innovations-Experten durchgeführt, die über exzellente Kenntnisse und viel Erfahrung in der Versand-und Onlinehandelsbranche verfügen. Ziel des Innovations-Checks ist es, dem Auftraggeber einen qualitativen Eindruck davon zu geben, wie Top-Manager und Entscheider innerhalb des Versandhandels die Innovation beurteilen.
Für die Video-Shopping-Anwendung fasst Möstl die Beurteilung zusammen: “Die leicht einzusetzende Lösung bietet durch die virale Verbreitung ein großes Potential, mehr Reichweite zu generieren. Durch die optionale Affiliate-Funktion können Webseitenbetreiber motiviert werden, zusätzliche Werbe- und sogar Verkaufsflächen zur Verfügung zu stellen.”
Mit der peng!ag Video-Shopping-Lösung bekommen Online-Händler ein wertvolles Instrument in die Hand, mit der sie bislang ungenutzte Umsatzpotentiale ausschöpfen können. Die Anwendung ist an alle gängigen Standard-Shopping-Systeme anpassbar und kann problemlos an Affiliate-Programme angebunden werden.
Über igniti:
Der Software-Implementierer igniti wurde 2007 in Jena gegründet und bietet maßgeschneiderte Lösungen rund um alle Prozesse des E-Commerce. Die igniti GmbH übernimmt sowohl Produktberatung als auch die komplette Abwicklung von IT-Projekten. Neben der Anpassung von bestehenden Lösungen ist das Jenaer Unternehmen auch auf deren Anbindung an benachbarte Systeme, wie z.B. ERP- und Zahlungssysteme oder Logistik- und Fulfillment-Lösungen, spezialisiert. Zugunsten der Flexibilität in der Beratung führt igniti keine eigenen Produkte, sondern wählt in Zusammenarbeit mit dem Kunden die jeweils geeignetste Lösung bzw. Technologie aus. Igniti ist Mitglied der Softwaregenossenschaft TowerByte: www.igniti.de.
Weitere Informationen zur Video-Shopping-Lösung peng!ag: http://www.peng.ag.
Weitere Informationen zum Institut für Versandhandels-Innovationen: http://www.ivhi.de.